"8020" - Die Spitze des Butterbergs




Wie laden herzlich dazu ein am 13.3. um 16 Uhr am Grazer Hauptplatz einer Performance des KünstlerInnen-Kollektivs "trivial" beizuwohnen.

Bei dieser wird sich die "Spitze des Butterberges", als symbolisches Zeichen für die unfaire Lebensmittelgerechtigkeit auf der Erde am Hauptplatz von Graz materialisieren. "trivial" wird dort einen 2,20 m hohen Butterberg installieren.

Der Name der Skulptur ist "80:20" oder die Spitze des Butterbergs und wurde in Anlehnung an das Pareto-Prinzip gewählt, welches besagt, dass der groesste Teil der Güter und des Gewinnes auf einen bedeutend geringeren Teil der Weltbevölkerung entfällt.

Im Kontext der Weltgesellschaft gehört Österreich zu den Ländern, welche auf die Butterseite gefallen sind. Der Umgang mit Lebensmittel und der Landwirtschaft im EU-Raum wird hinterfragt besonders in seiner wirtschaftlichen Wirkung auf die Entwicklungsländer. Trotz Entwicklungsaktivitäten ist es bis heute noch zu keiner gerechteren globalen Verteilung gekommen. Innerhalb unserer Landesgrenzen vergrößert sich seit den letzten Jahren zusehens die Schere zwischen Reich und Arm ebenfalls.

Die im Rahmen des Work-In-Progress dat{e|a}006 eingeladene KünstlerInnen installieren die Skulptur als eine Anregung zum Überdenken der Weltwirtschaftsordnung sowie der Gesellschaftsordnung innerhalb Österreichs und der eigenen Stadt. Es geht ihnen einerseits darum, in der Bevölkerung das Bewusstsein für diese Gegebenheiten aufzufrischen. Andererseits versuchen sie die Menschen zu motivieren, die bereits vielerorts bestehenden Möglichkeiten zu nutzen, um dieser beunruhigenden weltweiten Entwicklung aktiv entgegen zu wirken. Alternative Handlungsspielräume existieren bereits zu genüge. Sie reichen von Beteiligungen und Mitarbeit an internationalen Organisationen wie Attac, dem European Social Forum bis hin zu lokalen Vereinen, welche sich beispielsweise der Obdachlosenproblematik oder Jungendarbeitslosigkeit annehmen.


Die Publikation weiterer Information zur Aktion ist bis auf weiteres verschoben.